Jul 31 2009
Wochenrückblick (KW31/09)
– kurz & knackig!
Freitag, 18:00 – Feierabend!
Hier ein Nachrichtenrückblick, was diese Woche in der Arbeitswelt geschah:
Deutschland: Arbeitslage schlechter als angenommen
Die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist dramatischer als es die offizielle Statistik wiederspiegelt. In Wirklichkeit sind derzeit geschätzte 4,7 Millionen Menschen ohne Job. Nimmt man noch die Kurzzeitarbeiter mit in die Statistik, wären es sogar über 5,2 Millionen.
Amerikanische Banken: Boni höher als Gewinn
Die von einigen großen US-Banken im Jahr 2008 gezahlten Boni waren höher als ihr Gewinn. Unter anderem haben Morgan Stanley, JP Morgan Chase und Goldman Sachs mehr Prämien an ihre Manager ausgeschüttet, als sie Gewinn verbucht haben. (Die werden es wohl nie verstehen…)
EU-Vergleich: Deutsche arbeiten länger
Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten einer Studie zufolge durchschnittlich 41,2 Stunden pro Woche und damit deutlich länger als ihre Arbeitskollegen in den meisten anderen EU-Ländern. Dies geht aus einer EU-Studie zur Entwicklung der Arbeitszeiten im Jahr 2008 hervor. Zusammen mit Rumänen, Tschechen und Österreichern gehören die Deutschen zur europäischen Spitzengruppe. Spitzenreiter ist Rumänien mit 41,8 Stunden, Schlusslicht Frankreich mit nur 38,4 Wochenstunden. (Leben wie Gott in Frankreich)
Zeitarbeit: weiter gestiegen
Die Zahl der Zeitarbeiter ist nach Angaben des Bundesverbandes Zeitarbeit und Personal-Dienstleistungen (BZA) im Juni um 3,% auf 526.000 gestiegen. „Dass der Arbeitsmarkt in diesem Sommer noch so gut dasteht, ist sicher auch diesem Zuwachs in der Zeitarbeit zu verdanken“, so BZA-Präsident Volker Enkerts.